Viele Lösungsansätze stehen bereits zur Verfügung. Wir sollten jetzt Unternehmen verpflichten diese auch einzusetzen und unsere Gesetze an die technologische Realität von Verbrechen anpassen.
Kinderschutz im Internet: Die IP-Adressen-Speicherung soll zugunsten des Quick-Freeze-Verfahrens fallen gelassen werden. Dieser Kompromiss ist ein Rückschlag für die effektive Ermittlung von schwersten Straftaten gegen Kinder!
Es mag überraschen, aber bei der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern über das Internet können unsere Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen eine Schlüsselrolle einnehmen. Vor internationalen Finanzaufsichtsbehörden und Finanzunternehmen konnte IJM darstellen, wie wichtig es ist verdächtige Geldüberweisungen zu erkennen und zu stoppen!
Allzu oft werden Gewalttaten an Frauen immer noch als Einzelschicksale betrachtet, statt als Ausdruck geschlechterspezifischer Gewalt, wie sie weltweit Frauen täglich erleben. Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November ist ein wichtiger Tag, um betroffenen und ermordeten Frauen zu gedenken, mit Aktionen auf das Ausmaß von Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen sowie politische Forderungen zu stellen, um Veränderung zu erreichen. Denn jede Geschichte zählt, so wie die von Debiee* aus Guatemala, die mehrfach sexualisierte Gewalt überlebt hat.
Als wir Lily aus Ghana aus der Sklaverei am Volta-Stausee befreien wollten, schienen wir zu spät zu kommen. Denn als unser lokales Ermittlungsteam in Ghana und die Polizei am Einsatzort ankamen, war sie verschwunden. Wo war Lily? Ging es ihr gut? Unser Team gab nicht auf und ging jeder Spur nach. Als sie das Mädchen endlich fanden, erlebten sie eine wundersame Überraschung: Lily war schon frei!
Elena* von IJM Rumänien ist Spezialistin für die Betreuung von Betroffenen von Menschenhandel bei. Im Interview berichtet die ausgebildete Psychologin und Psychotherapeutin über ihre Erfahrungen bei der Unterstützung von Frauen, die von Menschenhändlern sexuell ausgebeutet wurden.
SOFIA, BULGARIEN – Mit der Unterzeichnung eines wegweisenden Kooperationsabkommens mit der Nationalen Kommission zur Bekämpfung des Menschenhandels (NKBM) in Bulgarien weitet IJM sein Programm gegen Menschenhandel in Europa auf den Balkanstaat aus.
Das globale Bewusstsein für die riesige Herausforderung, die Gewalt gegen Frauen und Kinder nach wie vor darstellt, wächst. Denn Übergriffe auf Frauen und Kinder sind allgegenwärtig, gar ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft, der zu massiver Benachteiligung führt. Doch wie lässt sich eine Gesellschaft, an der Frauen und Mädchen gleichberechtigt teilhaben und gestalten können, unter diesen Umständen verwirklichen? Und wie entscheidend sind Konzepte wie “Befreiung” und “Nachsorge”?
In den meisten Rechtssystemen der Welt zählt die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu den schwersten Straftaten. Dass Kinder weltweit gegenwärtig in zunehmendem Maße von dem Verbrechen bedroht sind, ist erschreckend. Zurückzuführen aber ist diese Tendenz auf die Möglichkeiten, die moderne Kommunikationstechnologien und das Internet bieten.
Im Rahmen eines Pilotprojekts von IJM werden Angehörige der Marineeinheit der ghanaischen Polizei geschult. Sie sollen zukünftig eine aktive Polizeipräsenz auf dem Volta-Stausee bilden. Mit Patrouillenbooten wird die Spezialeinheit gezielt nach Fällen von Kindersklaverei in der Fischereiindustrie suchen.
In Kenia hat sich IJM zum Ziel gesetzt, Machtmissbrauch durch die Polizei zu beenden. Für dieses Ziel zahlte IJM Anwalt Willie Kimani 2016 den höchsten Preis: Er wurde mit zwei weiteren Männern ermordet. 5 Jahre später läuft der Prozess gegen ihre Mörder immer noch.