Sexuelle Ausbeutung
von Kindern
im Internet

Sexuelle Ausbeutung
von Kindern im Internet

Das Problem

Hunderttausende Kinder werden live vor einer Webcam sexuell missbraucht.
Denn vor allem Sexualstraftäter aus westlichen Ländern – auch aus Deutschland – zahlen dafür, per Livestream zuzusehen und den Missbrauch zu dirigieren.

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Kindern auf den Philippinen wird ausgebeutet, um Darstellungen sexuellen Missbrauchs zu produzieren (IJM 2023).

Von sexueller Ausbeutung von Kindern im Internet (OSEC) spricht man, wenn die Täter Menschenhändler dafür bezahlen, dass sie Bilder oder Videos vom sexuellen Missbrauch (CSEM) von Minderjährigen produzieren. Oft wird der Missbrauch in Echtzeit übertragen, weshalb das Phänomen auch "Livestreaming" genannt wird. Mädchen und Jungen werden zu sexuellen Handlungen gezwungen oder werden auf andere gewaltsame Weise ausgebeutet. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet nimmt immer mehr zu.

Die Beteiligten in einem typischen Fall:
Viele Fälle sexueller Ausbeutung von Kindern im Internet bleiben unbemerkt und werden nicht gemeldet.
Unser Ansatz

Menschen befreien
Täter/-innen überführen
Rechtssysteme stärken

Gemeinsam stärken wir Justizsysteme, um dieses Verbrechen zu bekämpfen, indem wir Strafverfolgungsbehörden, Staatsanwälte, Richter, lokale Behörden sowie Partnerorganisationen, die sich um die Nachsorge von betroffenen Kindern kümmern, schulen und damit einen weltweiten Standard für die Bekämpfung dieses Verbrechens setzen.

IJM Philippinen

Unsere 20-jährige Partnerschaft mit den philippinischen Strafverfolgungsbehörden

Gemeinsam mit den philippinischen Behörden arbeiten wir daran, Kriminelle für die Ausbeutung von Kindern zur Rechenschaft zu ziehen und Kinder davor zu schützen, überhaupt missbraucht zu werden. Auf diese Weise bauen wir Gemeinschaften auf, in denen alle Kinder Sicherheit und Schutz erwarten können.

Von IJM unterstützte Maßnahmen gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet (Stand 04/2024)

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Betroffene befreit
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Täter verurteilt
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Betroffene haben Nachsorge abgeschlossen
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Verdächtige festgenommen

Zentrum zur Beendigung der sexuellen online Ausbeutung von Kindern

Wir skalieren wirksame Ansätze zum Schutz von Kindern durch Partnerschaften und Advoacy weltweit!

Wir bekämpfen den per Livestream übertragenen sexuellen Missbrauch von Kindern, der sich weltweit zugänglicher Technologien und Finanzplattformen bedient, auf Menschen abzielt, die für dieses Verbrechen anfällig sind, und an dem Täter beteiligt sind, die sich überall auf der Welt befinden können.

Das Zentrum bringt Erfahrungen aus IJMs Arbeit auf den Philippinen in internationale Partnerschaften und Strategien ein. Gemeinsam mit Regierungen, NGOs, Technologie- und Finanzunternehmen wollen wir eine effektive Antwort auf diese technologiegestützte Ausbeutung stärken.

Das Zentrum:

  • stärkt den Schutz von Kindern durch Technologie- und Finanzunternehmen.

  • fördert internationale Zusammenarbeit.

  • berät Regierungen in Herkunfts- und Nachfrageländern zu wirksamen Maßnahmen gegen Online-Ausbeutung.

  • bringt die Perspektiven von Betroffenen in internationale Debatten ein.

Lerne die Geschichte von ehemals Betroffenen kennen

Hinter jeder Darstellung sexuellen Missbrauchs steckt ein Kind, das ganz real Gewalt und Ausbeutung erlebt.

Jedes dieser Kinder hat das Recht geschützt zu werden!

Blogartikel

Pressemitteilungen

Studien und Veröffentlichungen

Scale of harm Studie

Im Jahr 2021 startete International Justice Mission (IJM) gemeinsam mit dem Rights Lab der Universität Nottingham, einer weltweit führenden Forschungseinrichtung zum Thema Menschenhandel, das Projekt Scale of Harm. Ziel war es, eine gemischte Methodik zu entwickeln und umzusetzen, die Prävalenzschätzungen zum Kinderhandel liefert, insbesondere im Kontext von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs auf den Philippinen, einschließlich Livestreaming. Dies ist der vollständige Bericht über die Methodik, die Ergebnisse und die Empfehlungen der allerersten nationalen Erhebung und Studie.

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SEXUELLE AUSBEUTUNG VON KINDERN IM INTERNET AUF DEN PHILIPPINEN

Eine Studie von IJM, in Zusammenarbeit mit dem Büro des US-Außenministeriums zur Überwachung und Bekämpfung von Menschenhandel (TIP Office) und dem philippinischen Rat zur Bekämpfung von Menschenhandel (IACAT).

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