Peru

Gewalt gegen Frauen
und Kinder beenden

Peru

Gewalt gegen Frauen
und Kinder beenden

Jeden dritten Tag verliert eine Frau in Peru ihr Leben aufgrund ihres Geschlechts.

In Peru sind Frauen und Kinder, insbesondere jene aus verarmten Verhältnissen, überproportional häufig von sexueller und körperlicher Gewalt betroffen – oft an Orten, an denen sie sich eigentlich sicher fühlen sollten. Obwohl staatliche Institutionen gegen dieses Problem vorgehen, sind noch weitreichende Veränderungen notwendig, um den Betroffene wirksam zu schützen und ihnen Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Projektziel

Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Behörden in Guatemala, Bolivien, El Salvador und Kolumbien startete IJM im Jahr 2022 sein Programm in Peru. Unser Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Justizsystems zu stärken und gefährdete Frauen und Kinder wirksam vor Gewalt zu schützen. Gemeinsam mit einem Netzwerk lokaler Partner schärft IJM Peru das Bewusstsein für einen traumasensiblen Umgang mit Betroffenen, stärkt sie in der Nachsorge und fördert den Aufbau von Gemeinschaften, in denen sie sich sicher fühlen und aktiv für Veränderung eintreten können.

Fortschritt

Seit 2022 hat IJM starke Partnerschaften aufgebaut mit Organisationen wie Paz y Esperanza und Kids Alive die es ermöglichen, mehr Betroffene von Gewalt zu erreichen. Mit der Gründung des nationalen Netzwerks Betroffener Libres para Servir treten Aktivistinnen geschlossen ein für eine Kultur des Respekts, in der Frauen und Kindern geschützt werden. Über 100 Gemeindeleiterinnen wurden zu Rechtsberaterinnen in ihren Gemeinschaften ausgebildet. 5 Polizeistationen in Lima erhielten Schutz- und Spielräume, die eine sichere Umgebung für betroffene Kinder schaffen. Ausserdem wurden bislang mehr als 700 Polizist/-innen zu traumasensiblen Ansätzen sensibilisiert, für einen angemessenen Umgang mit Betroffenen.

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