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Über IJM
Myanmar, das nördlichste Land Südostasiens, befindet sich im Umbruch. Wirtschaftliche Instabilität und der Mangel an Arbeitsplätzen zwingen viele Menschen über ihre Landesgrenzen, um in Ländern wie Thailand und Malaysia eine Arbeit anzunehmen. Menschenhändler/-innen nutzen die Verzweiflung der Menschen aus, um sie mit falschen Jobversprechen in schlecht bezahlte, gefährliche und ausbeuterische Arbeitsverhältnissen zu locken, z.B. in der Fischerei, Landwirtschaft, dem Baugewerbe oder als Hausangestellte.
Durch die enge Zusammenarbeit von IJM in Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien und Myanmar wird das Problem der Arbeitssklaverei in der Region Asien-Pazifik von verschiedenen Seiten angegangen. In Myanmar sollen mit zahlreichen lokalen und internationalen Partnern vor allem Rekrutierungswege ermittelt werden, um Menschenhandel von der ersten Minute an zu stoppen sowie die professionelle Begleitung von Betroffenen, die in ihre Heimat zurückkehren, sichergestellt werden.
2020 wurde das IJM Büro in Myanmar eröffnet. Gemeinsam mit Partnern konnten bisher mehr als 30 Betroffene aus der Arbeitssklaverei befreit werden. Über 5.600 Angehörige aus Behörden und lokalen Gemeinschaften wurden geschult, um die Anzeichen von Menschenhandel zu erkennen und effektiv dagegen vorzugehen.
Seit 2022 stärkt IJM Betroffene, in Aktivist/-innen-Gruppen über Arbeitssklaverei und Menschenhandel aufzuklären und Menschen aus ihren Gemeinschaften vor Gewalt zu schützen.